Editorial

with open(["source", "access", 
        "science"]) as wide:
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Jetzt mal ganz ehrlich: Wie offen sind Sie für Neues? Wie gerne teilen Sie Ihr ­Wissen, Ihre Daten, Ihren Code mit ­anderen? Schon klar, das sind keine Fragen, die sich so einfach ­beantworten lassen und viele Nachfragen mit sich ziehen. 
Genau diesen widmen wir uns dieses Jahr auf unserer Jahrestagung unter dem Motto „The Wide Open: Offenheit von Source bis ­Science“. Dabei wollen wir explizit auch auf die vielen Grauzonen blicken, die es in diesem Themenfeld gibt: Wo hat Offenheit ihre Grenzen? Welche Voraussetzungen braucht sie? Ich freue mich auf die Gespräche, die sich in den Workshops, auf den Panels und beim Kaffee zwischendurch ergeben.

Mit Grauzonen beschäftigt sich übrigens auch diese Ausgabe unseres Magazins: In einem Fachartikel beleuchtet GI-Mitglied ­Volker Skwarek, welche neuen Sicherheits­risiken Drohnen mit sich bringen – trotz all des Potenzials, das ihnen zugesprochen wird. Zum Fachartikel

Um ein Thema, das definitiv immer zu heftigen Diskussionen führt, dreht sich unser Doppelinterview: Marlena Müller und Florian Oelmaier haben mit unserer Redakteurin über digitale Souveränität gesprochen. Spannend ist dabei auch die Perspektive, die gerade junge Menschen auf die Abhängigkeit von großen Konzernen mitbringen. Zum Interview

Ebenfalls Gegenstand großer Diskussionen waren damals die ethischen Leitlinien, die sich die GI unter Anleitung unserer Fachgruppe Informatik und Ethik gegeben hat. Aber sind diese noch aktuell? Oder brauchen sie angesichts der jüngsten Entwicklungen in der KI-Forschung ein Update? Das haben sich einige Mitglieder der Fachgruppe genauer angeschaut. Zum Artikel

Ansonsten hat diese Ausgabe mal ­wieder die ganze Spanne von Theorie bis Praxis der Informatik parat. Tauchen Sie ein in die Details des Dijkstra-Algorithmus – oder fragen Sie Ihr Gewissen, wie es zu Videoüberwachung im Naturschutzgebiet steht!

Ich wünsche Ihnen eine Lektüre, die Ihnen neue Blickwinkel eröffnet!

Ihre Christine Regitz