Safety
in Bytes

Wie blickt die nächste Generation von Informatiker*innen auf Cybersecurity? Eine Umfrage unter Mitgliedern der Jungen GI zeigt, welche Themen ihnen wichtig sind – und wo sie dringenden Handlungsbedarf sehen.

Cyberangriffe auf Krankenhäuser, Flughäfen und andere kritische Infrastrukturen häufen sich, Politik und Unternehmen denken nur langsam um. Wie gut fühlt sich die nächste Generation von Informatiker*innen auf die zentralen Herausforderungen in der Cybersecurity vorbereitet? Spielt Cybersecurity im Studium eine ausreichende Rolle? Wo sehen junge Informatiker*innen aktuelle Probleme und was braucht es aus ihrer Sicht, um Cybersecurity besser in der Gesellschaft zu verankern? Um diese Perspektiven sichtbar zu machen, wurden Mitglieder der Jungen GI in einer Umfrage nach ihren Einschätzungen gefragt. Die Antworten geben Einblicke in ihre Wahrnehmungen, Prioritäten und Erwartungen.

Cybersecurity spielt in meinem Studium
eine relevante Rolle.

Die aktuellen Cyberbedrohungen
werden ausreichend ernst genommen.

Wenn junge Informatiker*innen mehr Einfluss hätten, …

… würde sich nichts ändern. Alter != (Arbeits-)Einstellung.
… würde das Argument von „Das war immer schon so“ endlich aus dem Firmenkontext verschwinden – was die Chance gibt, auf aktuelle Probleme einzugehen und diese auch zu lösen.

In fünf Jahren wird IT-Sicherheit nur dann besser sein, wenn …

… wir mit dem Compliance-Theater aufhören und uns den wirklichen Ursachen widmen statt den Symptomen.

Von Politik, Wirtschaft oder Hochschulen wünsche ich mir beim Thema IT-Sicherheit, dass …

… digitale Souveränität ernst genommen wird.
… der Blick dafür nicht nur in der Informatik bleibt, sondern in die Gesellschaft getragen wird.

Wer trägt aktuell die größte Verantwortung für IT-Sicherheit?*

Wo liegt aktuell die größte Schwachstelle im Umgang mit IT-Sicherheit?*

Was erleichtert jungen Menschen den Einstieg in Cybersecurity?*

*Die 53 Befragten sortierten die fünf Aussagen jeweils von am meisten bis am wenigsten zutreffend.