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Die Daten der Dramen

© Drama Corpora Project
Ob Friedrich Schiller sich über diese Perspektive auf sein erstes veröffentlichtes Stück „Die Räuber“ gefreut hätte? Es ist auf jeden Fall faszinierend, was passieren kann, wenn informatische Methoden in die Literaturwissenschaft Einzug halten. DraCor (Drama Corpora Project/dracor.org) ist eine korpusbasierte Infrastruktur, die sich der Sammlung von einheitlich kodierten Dramen in verschiedenen Sprachen widmet. Über seine Schnittstelle kann DraCor etwa Netzwerkdaten zu Dramen liefern, die zeigen, welche Figuren miteinander interagieren, und es ermöglichen, die Kommunikationsstrukturen mithilfe von Netzwerk-Analyse-Metriken zu erforschen.
Was all das mit Forschungsdaten zu tun hat, erklärt Ingo Börner von der Universität Potsdam im neu erschienenen Buch „New Standards“, herausgegeben vom Team des Projekts National Research Data Infrastructure for and with Computer Science (NFDI×CS).
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