Editorial

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Unsere Jahrestagung dreht sich diesmal um das Thema digitale Resilienz: ein Anspruch, der schwer zu erfüllen und noch schwerer zu halten ist. Denn resilient sind Systeme nur dann, wenn sie unterschiedlichen Krisen gewachsen sind. Dass dies wesentlich mehr als eine klare Strategie für IT-Sicherheit erfordert, hat GI-Redakteur Paul Reinelt im Gespräch mit Corinna Schmitt und Florian Tschorsch besprochen.
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Resilienz ist aber nicht der einzige Anspruch, den wir an IT-Systeme erheben sollten. Lilia Gargouri schreibt in dieser Ausgabe darüber, warum es jeder Software guttut, digitale Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken.
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Zum Mitdenken regt auch eine neue Ausstellung an, die die GI als Teil des Wissen­schaftsjahrs 2026 umsetzt. In „Blind Spots“ erfahren Besucher*innen mehr über die zahlreichen Datenlücken, die die Medizin bis heute prägen – und können selbst entscheiden, für welche Art von Forschung sie ihre eigenen Daten spenden würden.
Mehr über die Ausstellung

Einer Frage, die auch mich angesichts der ­neuesten Fälle stark umtreibt, ist Aleksandra Sowa nachgegangen: Wie können wir ­sicher­gehen, dass KI-Systeme nicht die ­falschen ­Lösungswege wählen? KI-Audits, so die ­Expertin, werden hier zentral sein, um ­komplexe Systeme zu analysieren und zu bewerten. Zum Fachartikel

Außerdem in dieser Ausgabe der .inf: das Comeback der Fachgruppe IT-Controlling, eine Rezension von einem, der sonst eher für das Layout dieses Magazins zuständig ist – und ein Geburtstagskind, das schon viele junge Menschen für Informatik begeistert hat.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihr Martin Wolf